Die Ergebnisse des 4. Internationalen Wettbewerbs für die besten Stadtomnibusse Europas "Bus of the Year" sind schon bekannt. Der Solaris Urbino II von Solaris Bus & Coach aus Bolechowo bei Poznan wurde von der internationalen
Jury mit dem zweiten Platz gewürdigt.
Dem Solaris Urbino fehlt nur ein einziger Punkt, um den Titel des besten Stadtomnibusses im Jahr 2005 zu gewinnen. Er konnte 52 Stimmen auf sich vereinigen; das Fahrzeug der Kollegen von MAN liegt mit nur einem Punkt vorn. 
Bei einem so prestigeträchtigen Branchen-Wettbewerb mit nur einem Punkt Rückstand den zweiten Platz hinter einem der zwei internationalen Konzerne zu belegen bedeutet ein grosser Erfolg für unsere Firma, denn durch den minimalen Abstand gewinnt der "Vizemeister"-Titel für uns stark an Bedeutung. Es ist nicht nur ein Erfolg für unsere Firma, sondern ein Erfolg der ganzen polnischen Omnibusbranche. Das Ergebnis ist auch ein Zeugnis der Innovationskraft und der hohen Qualität unserer Produkte", äusserte sich Krzysztof Olszewski, der Geschäftsführer von Solaris Bus & Coach.
Die Jury des 4.Wettbewerbs "Bus of the Year" bildeten Branchenjournalisten, die 15 europäische Länder vertraten. Jedes Jurymitglied hatte 12 Punkte zur Verfügung und konnte einem Fahrzeug maximal 7 Punkte gewähren. Die Endklassifikation sieht wie folgt aus:
1. MAN Lion`s City 53 Punkte
2. Solaris Urbino II 52 Punkte
3. Volvo 7700 36 Punkte
Den Titel "Bus of the Year" vergeben die Branchen-Journalisten - alles Mitglieder der internationalen Organisation ACE (Association of Commercial Vehicle Editors) - jeweils im 2-Jahres-Rhythmus an einen Stadtomnibus. Dieses Jahr fand der Wettbewerb zum ersten Mal in Polen statt, und zwar vom 17. bis 22. Mai in Poznan. Erstmals nahm dabei auch ein Fahrzeug teil, das vollständig in Polen entworfen, konstruiert und produziert wurde - der Solaris Urbino II. Seine Konkurrenten waren Busse, die wohl in Polen hergestellt, aber im Ausland konstruiert worden sind: MAN Lion´s City und Volvo 7700.
Die Omnibusse wurden strengen technischen Untersuchungen und Fahrtests in Bedingungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad unterzogen und dabei mit bis zu 4/5 des Gesamtgewichts belastet. Auf dem Flughafen in Bednary bei Poznan prüfte man unter anderem die Beschleunigung vom Stand auf 20, 40 und 60 km/h und die Länge der entsprechenden Bremswege. Gemessen wurden auch der Kraftstoffverbrauch bei verschiedenen Geschwindigkeiten und auf verschiedenen Streckenprofilen sowie der Schallpegel innerhalb des Fahrzeugs und der Wenderadius.
Die Preisrichter prüften auch das Verhalten der Busse in städtischen Bedingungen. Die Fahrzeuge legten dabei bei der größten Verkehrsdichte eine wenige Kilometer lange Strecke auf den Straßen von Poznan zurück. Man bewertete unter anderem Querneigung, Kurvenbewältigung und Bremsleistung der Fahrzeuge, die Synchronisierung und Regelbarkeit des Schaltgetriebes sowie die Ergonomie des Fahrerplatzes und den Fahrgastkomfort.
Der am Wettbewerb teilnehmende Solaris Urbino II ist das Nachfolgemodell des seit 1999 produzierten Urbino, zu dessen Überarbeitung Solaris im Jahr 2001 geschritten war, nachdem in vielen Städten in Polen und im Ausland Erfahrungen gesammelt werden konnten.
Die Erstpräsentation der neuen Generation Solaris Urbino II fand während der IAA Hannover im Herbst 2002 statt. Diese neue Generation zeichnet sich durch verbesserte technische Parameter und ein moderneres Design aus. Äusserlich augenfällig ist vor allem der modifizierte Übergang von der Seitenscheiben-Oberkante zur Dachpartie mit einer zusätzlichen Wasserrinne, welche einerseits die Eingänge vor Tropfwasser schützt und andererseits auch die lästigen Wasserspuren an den Seitenscheiben verhindert. Die neue Konstruktion bietet auch zusätzlichen Raum für die Unterbringung der Elemente von Pneumatik und Elektrik, so dass der Unterboden des Fahrzeuges nahezu frei bleibt von verschmutzungs- und korrosionsgefährdeten Installationen. Die Fahrtzielanzeigen können dank der neuen Konstruktion ebenfalls besser positioniert werden.
Im Innern des Urbino II wurde die Fahrgastraum-Beleuchtung neu gestaltet, so dass die Lichtquellen nun unter den Klappen der seitlichen Dachkanäle untergebracht sind. Diese Klappen aus weissem halbtransparenten Kunststoff erlauben eine angenehmere, indirekte Beleuchtung als herkömmliche Leuchtstofflampen. Das Motorgehäuse (der sogenannte "Turm") besteht aus einer Kunststoff-Verkleidung, welche im Heckbereich zu einer ganz neuen Architektur führt und mit ihrem integrierten Drehzahlmesser eine kurzweilige Ablenkung für interessierte Fahrgäste bietet. Der Zugang zu den Aggregaten für die Ausführung von Unterhaltsarbeiten wurde durch eine verbesserte Anordnung der Serviceklappen erleichtert.
Die feierliche Bekanntgabe der Ergebnisse des Wettbewerbs "Bus of the Year 2005" erfolgt zum Zeitpunkt der diesjährigen IAA in Hannover.
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Mateusz Figaszewski
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